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Transaktionsvolumen mit Gesundheitsimmobilien steigt um 34 %
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Das Transaktionsvolumen auf dem deutschen Investmentmarkt für Gesundheitsimmobilien stieg im 1. Halbjahr laut CBRE um 34 % im Vergleich zum Vorjahr auf 1,4 Mrd. Euro. Nach dem 1. Quartal waren es 790 Mio. Euro gewesen, laut CBRE der bislang beste Jahresauftakt. Die Dynamik halte an, besonders Deals, die sich im vergangenen Jahr abzeichneten und im 1. Halbjahr zum Abschluss kamen, hätten zu dem starken Halbjahr geführt. Dominiert wurde der Markt erneut von Pflegeheimen mit 54 % Umsatzanteil, stark zugelegt haben betreutes Wohnen (+68 % auf 33 % Umsatzanteil) und Ärztehäuser (+289 auf 12 %). Ausländische Investoren erhöhten ihren Marktanteil trotz anhaltender Reisebeschränkungen um 3 auf 45 %. Die Spitzenrenditen für Pflegeheime sanken im Jahresvergleich um 0,25 Prozentpunkte auf 4 %. Für das Gesamtjahr erwartet CBRE einen Umsatz in der Nähe des bisherigen Rekordergebnisses von 2020 mit knapp 3,4 Mrd. Euro.

 

Eigenheimpreise steigen im Umland schneller als in Städten

Für den Kauf einer Neubauwohnung in München müssen 47 Jahresnettokaltmieten je m² aufgewendet werden. In Stuttgart liegt der Vervielfältiger beim 44-Fachen, in Berlin bei knapp 38. Das geht aus dem Empirica-Preisranking für das 2. Quartal hervor. In München erreichen die Kaufpreise demnach 10.429 Euro/m², die Mieten liegen bei 18,78 Euro/m², beides Spitzenwerte. Es folgen Frankfurt (7.898 Euro/m²), Stuttgart (7.711 Euro/m²), Düsseldorf (6.965 Euro/m²), Hamburg (6.897 Euro/m²), Freiburg (6.813 Euro/m²) und Berlin (6.399 Euro/m²). Sämtliche Neubau-Kaufindices haben in den Landkreisen stärker zugelegt als in den Städten. Neugebaute Häuser haben sich in Q2 gegenüber dem Vorquartal in den Kreisen um 4,0 % verteuert, der stärkste Anstieg aller Teilindices. Dabei blieb der Mietanstieg mit +1,1 % im zweiten Quartal in Folge unterhalb der Inflationsrate. Hinter München weisen Frankfurt (15,85 Euro/m²), Stuttgart (14,62 Euro/m²) und Berlin (14,14 Euro/m²) die höchsten Neubaumieten auf, in Stuttgart sind sie gegenüber dem 1. Quartal sogar zurückgegangen (von 14,74 Euro/m²).

 

Umfrage: Ein Drittel der Großinvestoren weitet Hotelkäufe aus

Unter Großinvestoren nimmt nur eine Minderheit Abstand von Hotelkäufen. In einer Umfrage von Cushman & Wakefield unter rd. 50 Private-Equity-Firmen, Fonds, Reits und anderen institutionellen Investoren, die zwischen 2016 und 2020 ein Viertel der Hoteltransaktionen in Europa stemmten, gaben 21 % an, ihre Hotelkäufe zu reduzieren, und 10 % haben ihre Akquisitionsvorhaben vorerst auf Eis gelegt. Andererseits beabsichtigt über ein Drittel, mehr Hotels in ganz Europa zu erwerben. Eine Mehrheit von 59 % erwartet Kaufgelegenheiten mit Preisabschlägen von bis zu 15 %. Nur 12 % hoffen auf einen Nachlass von mindestens 25 %. Großbritannien und Irland sind die gefragtesten Ziele, weil die Investoren dort mit größeren Preisabschlägen rechnen. Gleich dahinter rangieren Deutschland, die Iberische Halbinsel, Frankreich und die Benelux-Länder. Auf Stadtebene erweckt Barcelona das höchste Investoren-Interesse, gefolgt von London, Paris, Amsterdam, München und Berlin. Auch Hamburg wurde als besonders interessanter Markt von den Investoren genannt.

 

Logistiker akzeptieren schlechtere Lagen und höhere Mieten

Mit 1,7 Mio. m² lag das Umsatzvolumen mit Logistikimmobilien im 1. Halbjahr 39 % über dem Vorjahreswert und markierte einen neuen Rekord. Nach Beobachtung von Colliers-Logistikchef Nicolas Roy sind manche Unternehmen im Moment so erpicht auf neue Flächen, dass sie sogar Hallen "mit suboptimalen Zuschnitten und in schlechterer Lage" anmieten. Zugleich nehmen sie höhere Preise in Kauf: In München, Frankfurt und Düsseldorf stiegen die Spitzenmieten um 5 % auf 7,50 bzw. 6,80 und 6,20 Euro/m². Wegen des Angebotsmangels werden Mietverträge über sehr große Flächen immer seltener: Nur 12 % der Abschlüsse betrafen Flächen über 10.000 m². Neue Hallen entstehen in nennenswertem Umfang fast nur noch in den Umlandgemeinden von Leipzig, Frankfurt und Berlin. Doch auch dort gebe es immer weniger Bauland, so Roy. In nächster Zeit nähmen Handelsunternehmen einen immer größeren Anteil bei den Logistiknutzern ein, prognostiziert er. Das betreffe v.a. Standorte mit hoher Bevölkerungsdichte wie in NRW.

 

Quelle: thomas dailly gmbh

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