head_spacer.gif
logo2.png
header_09.jpg
 

F+B-Index: Neuvertragsmieten sinken, Eigenheime gefragt
newspaper

Auf dem deutschen Wohnungsmarkt haben die Neuvertragsmieten im 3. Quartal in 28 der 50 teuersten Städte nachgegeben. Im bundesweiten Durchschnitt sanken sie laut dem F+B-Wohn-Index um 0,9 % im Vergleich zum Vorquartal. Im Jahresvergleich gab es zwar noch ein kleines Plus von 0,1 %, aber in den nächsten Quartalen wird mit einer Annäherung an die Nulllinie gerechnet. Die Zeit der exorbitanten Mietensteigerungen im Bundesschnitt sei endgültig vorbei, sagt F+B-Geschäftsführer Bernd Leutner. Der Preisdruck im Eigentumssegment lässt ebenfalls nach, Eigentumswohnungen verteuerten sich aber noch um 0,6 % gegenüber dem Vorquartal Q2/2020. Bei Ein- und Zweifamilienhäusern gab es eine Verteuerung um 0,5 %. Im Jahresvergleich laufen Ein- und Zweifamilienhäuser mit +8,6 % den Eigentumswohnungen (+5,5 %) den Rang ab. Leitner beobachtet einen "zusätzlichen und offenbar auch nachhaltigen Nachfrageschub" bei Eigenheimen infolge der Corona-Pandemie. Dieser treffe auf ein beschränktes Angebot.

 

Deutsche-Hypo-Index insgesamt stabil, Hotelklima findet keinen Boden

Trotz des zweiten Lockdowns bleibt der Deutsche-Hypo-Index im November unverändert, was die Autoren der Sentiments-Umfrage als leichte Stabilisierung werten. Der Wert für das Ertragsklima kletterte um 3,8 %, wurde aber durch einen ähnlich starken Rückgang des Investmentklimas neutralisiert. Hervorzuheben ist, dass das Büroklima erstmals wieder eine leichte Zunahme (+0,7 %) registrierte, während die Talfahrt der Hotelimmobilien (-16,8 % auf 13,9 Punkte) unvermindert weitergeht. Das Handelsklima weist einen weiteren Rückgang von 3,7 % auf und fällt auf 31,9 Punkte.

 

Wohnungspreise steigen in Q3 wieder schneller

Laut dem Statistischen Bundesamt (Destatis) haben sich die Wohnimmobilienpreise im 3. Quartal um 2,6 % verteuert. Im Jahresvergleich beträgt der Anstieg 7,8 %, teilt Destatis im Rahmen einer Schnellschätzung mit. Damit stiegen die Preise trotz der Corona-Krise durchschnittlich so stark wie zuletzt im 4. Quartal 2016. Der Anstieg zum Vorjahresquartal hatte damals 8,4 % betragen. Die Schnellschätzung gibt das Bundesamt ab, um über mögliche Auswirkungen der Corona-Krise auf die Entwicklung des Immobilienmarkts zu informieren. Die letzte Schätzung im August hatte einen Anstieg um 1,4 % im 2. Quartal und um 5,6 % im Jahresvergleich ergeben. Später korrigierte Destatis die Zahlen allerdings nach oben - auf 2,0 bzw. 6,6 %. Selbst im Vergleich zu diesen höheren Werten hat sich der Preisanstieg im 3. Quartal somit beschleunigt.

 

Finanzierung: BF-Barometer unverändert - Margen steigen weiter

Die aktuelle Umfrage zum BF.Quartalsbarometer ergab keinen weiteren Stimmungsabschwung unter den deutschen Immobilienfinanzierern. Der Wert für das 4. Quartal blieb fast unverändert, wenn auch mit -8,08 Punkten weiter im negativen Bereich. Manuel Köppel, CFO der BF.direkt, macht aber positive Signale aus, so scheine das Neugeschäft leicht anzuziehen und die Liquiditätskosten steigen zumindest nicht mehr an. Die Margen sind im vierten Quartal gestiegen: Bei Bestandsfinanzierungen stiegen sie von 148 auf 150 Basispunkte und bei Finanzierungen von Projektentwicklungen von 226 auf 234 Basispunkte. Im Gegenzug sanken die Loan-to-Values (LTV) bei Bestandsfinanzierungen (von 67,4 auf 66,4 %) und Loan-to-Costs (LTC) bei der Finanzierung von Projektentwicklungen (von 73,1 auf 72,5 %). Seit Beginn der Krise haben sich die Margen um inzwischen 30 Basispunkte erhöht.

 

pbb-Büroimmobilienindex sackt weiter ab

Der Index pbbIX der Deutschen Pfandbriefbank (pbb) für die Top-7-Büromärkte hat im dritten Quartal den niedrigsten Stand seit dem Ende der Finanzkrise erreicht. Er sank von +0,09 in Q2 auf nun -0,7 Punkte. Die Einzelmärkte rangieren zwischen -0,5 für Stuttgart und -0,9 für München. Die pbb sieht den Büromarkt damit in der Rezession. Die Corona-Pandemie habe in Q3 die Vermietungen um 43 % und das Investitionsvolumen um 22 % gegenüber dem Vorjahresquartal einbrechen lassen. Allerdings zeigten sich die Kaufpreise und Anfangsrenditen bisher stabil, was an den außerordentlich niedrigen Zinsen liege. Die Wirtschaftsleistung bewege sich im dritten Quartal deutlich unter Vorkrisenniveau, habe sich aber wesentlich verbessert. Ob die Erholung im 4. Quartal anhalte, werde vom weiteren Verlauf der Pandemie abhängen.

 

Investmentmarkt: "Plattform-Deals" machen fast ein Viertel aus

Übernahmen von Immobiliengesellschaften machten im ersten Dreivierteljahr 2020 fast ein Viertel des gesamten Transaktionsvolumens mit Immobilien in Deutschland aus. Verantwortlich dafür sind laut einer Analyse von JLL die im 1. Quartal vereinbarte Fusion von Adler und Ado (ca. 6 Mrd. Euro) sowie die knapp 80-%-ige Beteiligung von Aroundtown an der TLG mit ca. 3,6 Mrd. Euro. Damit seien diese beiden Deals bis dato die zweit- und drittgrößten Unternehmensübernahmen hinter der Gagfah-Übernahme durch die Deutsche Annington im Jahr 2015, die ca. 8 Mrd. Euro auf die Waage brachte. "Bei indirekten Investments erfolgt die Übernahme von wesentlichen Anteilen an einer Immobiliengesellschaft mit der Motivation, durch den Erwerb der kompletten Unternehmensinfrastruktur, auch 'Plattform Deals' genannt, mittelbar Eigentum an den Immobilien zu erlangen", so JLL. 2016 bis 2018 lag der Anteil der indirekten Investments am deutschen Transaktionsmarkt zwischen 5 und 7 %, 2019 verdoppelte er sich auf 12 %.

 

 

Quelle: thomas dailly gmbh

Wir fördern Umwelt-, Klima- und Tierschutzprojekte

Greenpeace Deutschland   ı   Vier Pfoten Deutschland   ı   NABU Deutschland   ı   PETA Deutschland   ı   Pro Dog Romania e.V.   ı   Tierhilfe Hoffnung

Impressum   I   Datenschutz   I   Nutzerhinweise   I   Kontakt

Gutachter Braunschweig  Gutachter Wolfsburg  Gutachter Magdeburg  Immobilienbewerter Braunschweig  Immobilienbewerter Wolfsburg Immobilienbewerter Magdeburg  Sachverständiger Braunschweig  Sachverständiger Wolfsburg  Sachverständiger Magdeburg Immobilienbewertung  Gutachter Immobilien  Wertgutachten  Immobiliengutachter  Sachverständiger Immobilien  Sachverständiger Immobilienbewertung