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Mieterbund will bundesweiten Mietenstopp
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Der Präsident des Deutschen Mieterbundes hat sich in einem Interview mit dem Berliner "Tagesspiegel" für eine bundesweite Mietbegrenzung ausgesprochen. "Wir brauchen eine bundesweite Regelung, nach der die Mieten in den nächsten fünf bis sechs Jahren nur im Rahmen der Inflationsrate erhöht werden dürfen", so Lukas Siebenkotten. Rechtlich wäre das unproblematisch, und dann wären die Landesgesetze unnötig, so Siebenkotten weiter. In Berlin gilt seit Februar der von der rot-rot-grünen Regierung eingeführte Mietendeckel, gegen den Klagen vor dem Bundesverfassungsgericht anhängig sind. In Bayern läuft ein Volksbegehren zu "Sechs Jahren Mietenstopp". Über dessen Zulässigkeit entscheidet an diesem Donnerstag der Bayerische Verfassungsgerichtshof. Der ZIA hat den Vorschlag des Mieterbunds für einen bundesweiten Mietenstopp kritisiert. Dies schade nicht nur dem Investitionsstandort Deutschland, sondern auch den Mietern selbst, so ZIA-Präsident Andreas Mattner.

 

Immoscout: Angebotsmieten im Einzelhandel gesunken

Die Corona-Pandemie hat im Einzelhandel bisher noch nicht zu einem erkennbaren Nachfragerückgang geführt. Laut Immobilienscout24 gingen im Juni über die Online-Plattform wieder so viele Kontaktanfragen bei Vermietern ein wie zum Jahresanfang (-0,1 %). Verglichen mit dem Vorjahresmonat stieg die Nachfrage im Juni 2020 sogar um 48,3 %. In den Top-7-Städten lag die Nachfrage im Juni 43,7 % über Vorjahresniveau, aber 3,3 % unter dem Wert vom Jahresanfang. Die Zahl der angebotenen Flächen sei seit Januar um 4,5 % zurückgegangen, nach einem Tief im März würden die Angebote aber wieder zunehmen. Die Angebotsmieten sind hingegen deutlich zurückgegangen: Deutschlandweit lagen sie im Juni bei 13,25 Euro/m², im Vergleich zum Januar entspricht das einem Minus von 6,8 %. In den Top 7 sanken die Angebotsmieten seit Januar um 4,3 % auf 24,90 Euro/m². In Berlin ging die durchschnittliche Angebotsmiete von Januar bis Juni sogar um 9,4 % auf 22,97 Euro/m² zurück.

 

Deutsche-Hypo-Index sinkt wieder

Der Immobilienklima-Index der Deutschen Hypo ist im Juli erneut um 2,5 % auf 69,9 Punkte gesunken. Im Juni hatte sich der Index nach den historischen Einbrüchen im April und Mai durch die Corona-Krise leicht aufgehellt, das finde nun ein vorläufiges Ende, so die Deutsche Hypo. Dabei sank das Investmentklima im Juli moderat um 1,2 %, das Ertragsklima rutschte um 4 % ab. Unter den einzelnen Assetklassen legten das Wohnklima (+3,3 %) und das langjährige Schlusslicht Einzelhandel (+17,9 %) zu. Letzteres steht nun vor dem Hotelklima (-18,8 %). Den Spitzenplatz hält trotz eines Rückgangs im Juli um 4,9 % weiter das Logistiksegment, das Bürosegment gab erneut nach (-7,4 %) und steht mit 69,7 Punkten nun auf dem niedrigsten Wert seit März 2010.

 

Fondsanleger wollen laut Studie lieber Wohn- als Büroimmobilien

Wohnimmobilien haben sich für Anleger von Immobilien-Publikumsfonds laut einer Studie von Wealthcap zur beliebtesten Anlageklasse gemausert. Sie kommen nun auf einen Zustimmungswert von 76,2 %, nach 64 % im Vorjahr. Büroimmobilien dagegen, die jahrelang an der Spitze standen, rutschten im Vergleich zum Vorjahr um 30 % auf nun 59,5 % ab. Noch mehr als im Vorjahr schätzen die Anleger deutsche Immobilien (nun 94 nach 90 %). Wohnimmobilien würden von Covid-19 und ihrer grundsätzlichen Krisen-Resilienz profitieren, heißt es in der Studie, für die zum mittlerweile achten Mal Vermögensverwalter, Finanzvertriebsexperten, Sparkassen, Genossenschafts- und Privatbanken befragt wurden. Gestiegen ist auch die Aufgeschlossenheit für Value-add-Immobilien (-10 auf 50 %), klar vorne liegen bei der Risikoklasse aber weiterhin Core-Objekte (80 %).

 

Wohnbau: Genehmigungen weiterhin über Vorjahresniveau

Im Mai ist in Deutschland der Bau von 32.000 Wohnungen genehmigt worden. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, waren das 3,9 % mehr als vor einem Jahr. In den Monaten Januar bis April (110.600 Genehmigungen) betrug der Vorsprung noch 4,5 %, für alle fünf Monate ergeben sich 4,2 %. Im reinen Neubau, also ohne Aus- und Umbau bestehender Gebäude, wurden im Mai rd. 28.100 Wohnungen genehmigt (+7,3 %). Besonders deutlich stiegen die Baugenehmigungen für Wohnungen in Mehrfamilienhäusern (+8,7 %). Der IVD weist anlässlich der neuen Zahlen darauf hin, dass nach Abklingen der Corona-Krise die Wohnungsnachfrage in den Städten mit einem breiten Arbeitsmarktangebot zusätzlich steigen könnte. Er rechnet damit, dass die Zuwanderung aus EU-Ländern ähnlich hoch sein wird wie infolge der Finanzkrise, damals waren es 300.000 bis 500.000 Personen. Nach den IVD-Analysen müssten in Deutschland jährlich ca. 350.000 neue Wohnungen gebaut werden.

 

 

Quelle: thomas dailly gmbh

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