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Wohnungsmieten und Kaufpreise steigen langsamernewspaper

Die Wohnungsmieten in den deutschen Top-8-Städten sind im 1. Halbjahr 2019 laut JLL im Schnitt noch um 2,3 % gestiegen. Damit schwächte sich das Wachstum im Vergleich zum Vorjahr (+4,9 %) und zum Fünfjahresschnitt (+5 %) merklich ab. In München, Düsseldorf und Leipzig gingen die Angebotsmieten im Schnitt sogar leicht zurück, München bleibt aber mit 19,45 Euro/m² das teuerste Pflaster. Den größten Anstieg gab es mit +4,7 % auf 11,65 Euro/m² in Berlin, außerdem stiegen die Mieten in Frankfurt (+3,4 %), Köln (+3 %) und Hamburg (+2,4 %). Die Kaufpreise für Eigentumswohnungen stiegen mit durchschnittlich +6,7 % ebenfalls schwächer als zuletzt (+8,3 % im Fünfjahresschnitt). Die Hochphase des Miet- und Kaufpreisanstiegs dürfte hinter uns liegen, so JLL. Infolge des verlangsamten Mietpreiswachstums sei auch die Bereitschaft, hohe Kaufpreise zu bezahlen, gesunken.

 

Zu wenig Neubau in den Metropolen, zu viel auf dem Land

Wie gravierend der Wohnungsmangel in den deutschen Top-7-Städten und einigen kleineren Universitätsstädten ist, zeigen aktuelle Zahlen des IW Köln. Besonders in Köln und Stuttgart wurden in den letzten Jahren nur 46 bzw. 56 % der eigentlich benötigten Wohnungen geschaffen, im Schnitt der Top 7 entstanden nur 71 % der erforderlichen Wohnungen. Ähnlich angespannt ist die Angebotssituation etwa in Münster (61 %) und in Karlsruhe (48 %). Ganz anders sieht es auf Kreisebene aus: In 186 Kreisen, meist Landkreisen fernab der Metropolen, entstanden in den letzten drei Jahren ausreichend oder zu viele Wohnungen. In ganz Deutschland werden 2019 und 2020 nach Einschätzung des IW Köln 341.700 Wohnungen pro Jahr gebraucht, ab 2021 dürften rd. 260.000 pro Jahr reichen. Gebaut wurden im Zeitraum von 2016 bis 2018 je 283.286 Wohnungen. In absehbarer Zeit sei im bundesdeutschen Schnitt mit einer Entspannung zu rechnen, so das Institut.

 

Büromieten: Nebenlagen verteuern sich nicht nur in Berlin

Büros boomen auch außerhalb der Top-Lagen - diese seit geraumer Zeit bestehende Wahrnehmung hat JLL jetzt mit bundesweiten Zahlen zur Mietpreisentwicklung in Teilmärkten unterfüttert. Demnach liegen vier der zehn Nebenlagen mit dem stärksten Durchschnittsmietwachstum der vergangenen zwölf Monate in Berlin, angeführt vom Teilmarkt Außerhalb Ost, der sich von Juli 2018 bis heute um 61 % auf 15,75 Euro/m² verteuerte. Allerdings finden sich in den Top 10 auch Standorte in anderen Top-7-Städten, so das Umland Ost und der Arabellapark in München (+41 % bzw. 34 %, Platz 3 und 9), Stuttgart-West mit +38 % (Platz 5), die Hamburger City Nord (35 %, 6.) sowie die Kölner Standorte Ossendorf/Nippes und Deutz/Messe. "Die Wachstumsraten sind beeindruckend, insbesondere weil es sich um realisierte Mietpreise handelt", kommentiert JLL-Chefresearcher Helge Scheunemann. Zustande kommen sie, weil die zentralen Lagen leergefegt sind und Nutzer auf andere Quartiere ausweichen.

 

Mikrowohnen: Ein Viertel der Nachfrager kommt für zwei Jahre in Frage

Das Meinungsforschungsinstitut YouGov hat im Auftrag von Silverlake die Nachfrager von Mikroapartments befragt. Demnach ist ein Viertel (28 %) der potenziellen Nutzer bereit, für bis zu ein Jahr in ein Mikroapartment zu ziehen. Fast genauso viele (26 %) könnten sich vorstellen, dort bis zu zwei Jahre zu wohnen. Für Silverlake zeigt das Ergebnis, dass Mikrowohnen nicht ausschließlich als Kurzzeitwohnen interpretiert werden kann. Gefragt nach der bevorzugten Lage wünscht sich - wenig überraschend – eine deutliche Mehrheit von 70 % zentrale städtische Lagen. Mehr als zwei Drittel der Befragten (76 %) halten eine schnelle Internetanbindung für wichtig, 62 % einen separaten Waschmaschinenraum und 27 % einen Gemeinschaftsraum.

 

Bauhauptgewerbe im Mai mit Auftrags-Rückgang

Wie in den Vormonaten erreichten die Bau-Auftragseingänge im Mai mit 7,5 Mrd. Euro einen neuen Rekordwert - aber nur nominal. Kalenderbereinigt ging das Auftragseingangsvolumen im Vorjahresvergleich um 2,1 % zurück. Das Statistische Bundesamt (Destatis) nennt als Grund dafür das aktuell höhere Preisniveau für Bauleistungen. In den ersten fünf Monaten stiegen die Auftragseingänge nominal um 12,6 und real um 5,4 %. In den drei Monaten März bis Mai registrierte das Bauhauptgewerbe im Vergleich zu den Monaten Dezember bis Februar real einen Rückgang der Aufträge um 8,7 %. Dies sei auf das sehr hohe Auftragseingangsniveau der vorangegangenen Perioden zurückzuführen, sagt Destatis.

 

 

Quelle: thomas dailly gmbh

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