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Wohn- und Büroneubau verteuert sich um fast 5 %newspaper

Die Preise für den Neubau von Wohn- und Bürogebäuden in Deutschland steigen weiter stark: Im Mai 2019 lagen sie um 4,7 % höher als im Vorjahresmonat, meldet das Statistische Bundesamt. Schon im Februar hatte der Preisanstieg im Jahresvergleich bei 4,8 % gelegen. Seit 2015 ergibt sich ein Zuwachs von über 14 %, wobei die Steigerungsraten Jahr für Jahr zugenommen haben (2016: gut 2 %, 2017: gut 3 %, 2018: rd. 4,5 %). Alle Preise beziehen sich auf Leistungen am Bauwerk (ohne Fertighäuser) einschließlich Umsatzsteuer. Rohbauarbeiten an Wohngebäuden verteuerten sich von Mai 2018 bis Mai 2019 um 5,2 %.

 

EZH-Vermietungen: Gastronomie-Anteil in B-Städten bei 39 %

In deutschen A-Städten blieben die Vermietungsumsätze laut BNP Paribas Real Estate im 1. Halbjahr mit 80.000 m² leicht unter dem Vergleichswert aus 2018 (90.000 m²). In B-Städten übertraf der Umsatz mit 45.000 m² den Wert aus dem Vorjahr um etwa die Hälfte, blieb allerdings schwächer als in den Jahren 2015 bis 2017. Der Trend der Zeit - die abnehmende Textil-Dominanz - macht sich abseits der Top-Städte noch viel deutlicher bemerkbar: Gastronomie erreicht dort bei Neuvermietungen einen Marktanteil von mittlerweile 39 %, während Textiler nur noch auf 14 % kommen. Aber auch der Lebensmittelhandel ist in B-Städten stark auf dem Vormarsch und erreicht einen Anteil von 17 %. Deutschlandweit und in den A-Städten schlägt Gastronomie den Textilhandel immerhin knapp mit 25 % zu 24 % bzw. 24 % zu 23 %. Infolge des Gastronomie-Aufwinds sinken sowohl Filialisierungs- (78 %) als auch Internationalisierungsgrad (23 %), weil viele inhabergeführte Restaurants auf der Expansionswelle der Systemgastronomen mitschwimmen. Sekundärlagen in Innenstädten gewinnen an Bedeutung, auch weil gute Bewertungen auf Internetplattformen Standortnachteile ausgleichen können.

 

Hotelinvestments: Eigennutzer verlieren an Bedeutung

Die Bedeutung von Hotel-Eigennutzern am deutschen Hotelinvestmentmarkt entwickelt sich mit der Institutionalisierung der Assetklasse zurück. Laut BNP Paribas Real Estate kommen im 1. Halbjahr die Corporates, hinter denen sich vor allem "Owner Operators" verbergen, auf nur noch 6 % des Hotel-Transaktionsvolumens, während Spezialfonds mit knapp 31 % Umsatzanteil dominierten. "Hotelimmobilien haben ihr Nischendasein verlassen", sagt der Geschäftsführer und Co-Head Investment Nico Keller. Mit dieser Entwicklung einher geht ein sich verschärfender Produktmangel, den die Makler für einen Rückgang des deutschlandweiten Investvolumens um 14 % auf 1,6 Mrd. Euro verantwortlich machen. JLL hat sogar ein Minus von 20 % auf 1,47 Mrd. Euro errechnet. "Wer in Hotels investieren möchte, muss zwangsläufig in B- und C-Städte ausweichen – und das tun die Investoren vermehrt", sagt CBRE-Hotelchefin Olivia Kaussen. Colliers International stellt für Frankfurt und Hamburg einen abermaligen Rückgang der Spitzenrenditen fest. Teuerster Top-5-Standort sei München (3,7 %), günstigster Berlin (4,5 %).

 

Empirica: Mietanstieg in Top 7 auf Fünf-Jahres-Tief

Die Kaufpreise für Wohnungen wachsen unvermindert schneller als die Mieten. Laut Empirica kosteten Eigentumswohnungen in den Top-7-Städten zur Jahresmitte 10,4 % mehr als noch vor einem Jahr. Die Mieten legten dagegen nur um 2,6 % zu. Es ist der geringste Mietanstieg seit fünf Jahren, seit zwei Jahren steigen die Mietpreise immer langsamer. "Offenbar wächst die Nachfrage jetzt nicht mehr so viel schneller als das Angebot", folgert Empirica-Analyst Reiner Braun. "Der Zuzug ebbt etwas ab, die Einkommen mögen etwas langsamer steigen, doch vor allem hat der Neubau Fahrt aufgenommen."

 

Logistikinvestments: Fonds sehen größte Risiken in der Konjunktur

Immobilienfonds schätzen konjunkturelle Risiken als die größte Unsicherheit für Logistikinvestments ein. Dies hat eine Umfrage der Ratingagentur Scope unter 19 Fondsanbietern ergeben, die in dem Segment aktiv sind. Lage-Faktoren wurden nur von rd. einem Drittel der Befragten als großes Risiko genannt. Insgesamt beurteilten die Fonds die Lage bei Logistikimmobilien in diesem Jahr sehr positiv und sind auch optimistisch für 2020. Besonders zufrieden äußerten sich die in Projektentwicklungen investierten Fonds sowie geschlossene Spezial-AIF und Fremdkapitalvehikel. Allerdings rechnen nur 58 % der Befragten in den kommenden drei Jahren mit Mietsteigerungen für Logistikimmobilien. Scope erklärt dies damit, dass diese nur in guten Lagen zu erwarten seien, viele Anbieter aber auch in ländlichen Regionen investiert seien.

 

 

Quelle: thomas dailly gmbh

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