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Bürovermietung zum 1. Halbjahr laut GPP um 8 % im Plusnewspaper

In den Top-7- Büromärkten stieg der Flächenumsatz im 1. Halbjahr laut Zahlen von German Property Partners (GPP) im Vergleich zum Vorjahr um 8 % auf rd. 1,86 Mio. m². Nur in München wurden 15 % weniger vermietet, dennoch steht die bayerische Landeshauptstadt mit 381.500 m² an erster Stelle vor Berlin (+15 % auf 380.000 m²). Berlin wartet unterdessen mit einem neuen Höchststand bei den Durchschnittsmieten auf (+18 % auf 24,20 Euro/m²). Den größten Zuwachs gab es in Hamburg (+24 % auf 310.000 m²), Düsseldorf und Stuttgart legten jeweils um 18 % auf 214.700 bzw. 142.000 m² zu. In Köln waren es +16 % auf 145.000 m². Die durchschnittliche Leerstandsquote sieht GPP wie zum Ende des 1. Quartals bei 3,2 % (1. Hj 2018: 3,7 %). Das Fertigstellungsvolumen stieg kräftig von 930.000 m² auf 1,4 Mio. m², allerdings sind schon 79 % dieser Flächen vorvermietet. Entsprechend zuversichtlich ist die Prognose für das Gesamtjahr (rd. 3,7 Mio. m²).

 

Gewerbeinvestment: Hohe Preise schrecken Investoren nicht ab

Der deutsche Gewerbeinvestmentmarkt hat im 2. Quartal an Fahrt aufgenommen - trotz geringem Angebot und weiter steigender Preise, wie JLL feststellt. Über 24 Mrd. Euro Transaktionsvolumen stehen JLL, CBRE und BNPPRE zufolge nach den ersten sechs Monaten, Colliers International berechnete 24,9 Mrd. Euro, Savills kam auf 24,2 Mrd. Euro. Das sind zwischen nur 1 % (Colliers) und 6 % weniger als im Vorjahr. Bei den Einzeldeals wurde laut BNPPRE mit 20,1 Mrd. Euro sogar eine neue Bestmarke aufgestellt. Berlin ging regelrecht durch die Decke mit einem neuen Rekordumsatz von ca. 5 Mrd. Euro, während die anderen Top-Standorte im Vergleich zum Vorjahr Federn ließen. Dafür spielten sich Städte wie Erlangen, Nürnberg und Wiesbaden mit Transaktionen im Volumen von über 200 Mio. Euro in den Vordergrund. Bei den Nutzungen bleiben Büroimmobilien mit fast 50 % am gefragtesten, vor dem Einzelhandel, der von der vollständigen Kaufhof-Übernahme durch Signa im Volumen von über 1 Mrd. Euro profitierte.

 

Multi-Asset-Investoren: Immobilienquote soll auf 11 bis 13 % steigen

Deutsche Multi-Asset-Investoren erwarten, dass sich der Immobilienanteil ihrer Assets under Management von aktuell durchschnittlich 9,8 auf 11 bis 13 % erhöht. Dies ergibt eine Umfrage von Catella Research unter 240 Banken, Versicherungen, Investment/Asset Managern und Fonds, an der sich gut ein Viertel beteiligte. Ziel war es, mehr zu deren Anlageverhalten vor dem Hintergrund des anhaltenden Null-Zins-Umfelds herauszufinden. Bei den Anlageformen sind offene deutsche Immobilien-Sondervermögen am beliebtesten. Auf Platz zwei befinden sich die Direktanlagen, dicht gefolgt von den offenen luxemburgischen Immobilien-Sondervermögen. Büroimmobilien (30 % der Immobilienanlagen) bleiben am attraktivsten, allerdings werden sie an Gewicht verlieren. Ebenso sieht es bei Wohnimmobilien, dem zweitgrößten Segment, aus.

 

Wohn-Investmentmarkt mit überdurchschnittlichem Halbjahresergebnis

Auf dem deutschen Transaktionsmarkt für Wohnportfolios haben sich die hohen Aktivitäten vom Jahresbeginn auch im 2. Quartal fortgesetzt. Mit einem Investitionsvolumen von rd. 7,1 Mrd. Euro (BNPPRE) bzw. 8,1 Mrd. Euro (NAI apollo) und 8,0 Mrd. Euro (JLL) vermelden Makler ein Volumen über dem zehnjährigen Mittel. Zwar wurden die 11 Mrd. Euro vom 1. Halbjahr 2018 nicht erreicht, diese waren aber mit der Übernahme der Buwog durch Vonovia zu einem großen Teil von einem einzigen Deal getragen. Im bisherigen Jahresverlauf steht der Kauf der 16.000 Wohneinheiten der BGP Gruppe durch Union Investment und ZBI an erster Stelle. Bislang kaum zum Zug kamen ausländische Investoren, ihr Anteil am Transaktionsvolumen lag laut BNPPRE bei lediglich 4 %.

 

Logistikimmobilien: Produktmangel macht auch kleine Tickets interessant

Der Markt für Logistikimmobilien ist leergefegt, meinen die Logistikmakler nach Auswertung der Transaktionen im 1. Halbjahr. Gegenüber der ersten Jahreshälfte 2018 ging das Transaktionsvolumen laut Colliers International um knapp 22 % auf rd. 2,5 Mrd. Euro zurück, laut CBRE sogar um 34 % auf 2,3 Mrd. Euro. JLL hat mit 2,8 Mrd. Euro ein Ergebnis auf Vorjahresniveau errechnet und nennt als größte Einzeltransaktion den Verkauf des neuen Hermes-Logistikzentrums im fränkischen Ansbach für ca. 120 Mio. Euro. "Besonders bei Portfolios jenseits der 100 Mio. Euro ist das Angebot knapp", sagt CBRE-Logistikinvestmentchef Kai Oulds. Dies führe dazu, dass Objekte unterhalb von 15 Mio. Euro in den Fokus rückten, die vorher für viele Investoren uninteressant waren. Hubert Reck, Logistikinvestmentchef bei Colliers, prognostiziert einen weiteren Anstieg des Marktanteils der Industrieimmobilien, die jetzt bereits knapp ein Drittel ausmachen. Die Spitzenrendite liegt laut CBRE und JLL erstmals knapp unter 4 % und damit 55 bzw. 35 Basispunkte niedriger als vor einem Jahr.

 

Bürovermietung trotz schwächelnder Konjunktur mit neuen Bestmarken

In den sieben größten deutschen Bürovermietungsmärkten wurden laut JLL im 1. Halbjahr rd. 2 Mio. m² und laut Colliers International rd. 1,9 Mio. m² vermietet. Das sind über 5 % mehr als letztes Jahr und der bisherige Rekord aus dem Jahr 2017 wurde leicht übertroffen. BNPPRE meldet für die Top-8 ein Plus von 8 %, Cushman & Wakefield spricht für die Top-4 vom besten Halbjahresergebnis der letzten 20 Jahre, CBRE sieht in den Top-5 ein leichtes Plus und Savills registriert für die Top-6 einen Anstieg um 7 %. Im Unterschied zum 1. Quartal legten die Vermietungen nun in allen Märkten außer in München zu. Dennoch war München nach Einschätzung fast aller Maklerhäuser mit über 420.000 m² der umsatzstärkste Markt vor Berlin. Die Prognosen für das Gesamtjahr bleiben optimistisch: Auch bei einer weiteren Konjunktureintrübung dürften angesichts der Flächenknappheit weder die Mieten einbrechen noch die Leerstände in die Höhe schießen.

 

 

Quelle: thomas dailly gmbh

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