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Destatis: Eigentumswohnungen in Top 7 seit 2015 um 40,8 % teurernewspaper

Die Preise für deutsche Wohnimmobilien lagen laut dem Häuserpreisindex HPI vom Statistischen Bundesamt (Destatis) im 1. Quartal 2019 durchschnittlich um 5 % höher als im 1. Quartal 2018. Besonders deutlich war der Preisanstieg in den sieben größten Metropolen mit +8,6 % für Eigentumswohnungen. In ländlichen Kreisen fiel der Preisanstieg für Wohnungen mit +1,7 % deutlich geringer aus. Seit 2015 haben sich Eigentumswohnungen in den sieben größten Metropolen um 40,8 % verteuert, bundesweit stiegen die Preise um 22 %. Der HPI basiert auf Daten der Gutachterausschüsse. Die Ergebnisse wurden rückwirkend bis einschließlich 4. Quartal 2015 revidiert – insbesondere durch eine neue regionale Aufschlüsselung und eine Verfeinerung der hedonischen Methodik bei der Berücksichtigung der Lage.

 

CDU fordert "Ethikkodex" für Wohnungsbranche

Die CDU mischt in der Mietendebatte verstärkt auf der Seite der Branchenkritiker mit. "Ich erwarte von der Wohnungswirtschaft, dass sie sich über den gesetzlichen Rahmen hinaus auf eine Art Ethikkodex verpflichtet", sagte Kai Wegner, baupolitischer Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, im Gespräch mit der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung". Vermieter sollen laut Wegner, der gleichzeitig Vorsitzender der Berliner CDU ist, Mieter nicht mit Luxusmodernisierungen überfordern, Einzelfälle gewissenhaft prüfen und im Zweifel für die Mieter entscheiden. Die Immobilienbranche müsse "im Sinne unserer sozialen Marktwirtschaft ihrer Verantwortung für sicheres und bezahlbares Wohnen voll nachkommen". Christian Gräff, wohnungspolitischer Sprecher der CDU in der Hauptstadt, sagte der "Welt": "Ich könnte mir vorstellen, dass man zu einer gemeinsamen rechtsverbindlichen Vereinbarung über eine Art von Mietenstabilisierung kommen kann, wenn man sich an einen Tisch setzt und wirtschaftlich machbare Lösungen für alle Seiten findet". Von einer früheren Äußerung, die so klang, als befürworte Gräff den vom Berliner Senat geplanten Mietendeckel, distanzierte er sich aber.

 

Finanzierungsindex rutscht trotz positiver Erwartungen ab

Der Deutsche Immobilienfinanzierungsindex (Difi) von JLL und ZEW ist im 2. Quartal um 1,4 auf -11,1 Punkte abgerutscht. Dies liegt an der spürbaren Abkühlung bei der Finanzierungssituation (-4,9 auf -7,2 Punkte), was der leichte Anstieg bei den Erwartungen (+2,1 auf 14,9 Punkte) nicht ausgleichen konnte. Klarer Verlierer bei Situation (-46,4 Punkte) und Erwartungen (-48,3 Punkte) ist der Einzelhandel, der seit Ende 2016 nun fast kontinuierlich im freien Fall ist. Eine leichte Verbesserung gab es dagegen bei den Logistikimmobilien, während sich die Nutzungen Büro und Wohnen, in der Vergangenheit eher die Zugpferde, seit Jahresbeginn leicht im negativen Bereich bewegen. Einen Dämpfer gab es bei den Hotelimmobilien, was laut JLL am momentan fehlenden Angebot von Business-Hotels in wichtigen Märkten liegen könnte. Positive Signale kommen von den Refinanzierungsmärkten, wo es nach Rückgängen aller Indikatoren 2018 und Anfang 2019 wieder aufwärts geht.

 

Versicherer riskieren mehr – Immobilienquote übersteigt 10 %

Die deutsche Assekuranz weitet ihre Immobilieninvestments aus und nimmt dabei höhere Risiken in Kauf. Dies zeigt die nunmehr zwölfte Umfrage von EY Real Estate unter 24 Versicherern. Nachdem die durchschnittliche Immobilienquote 2017 und 2018 an der 10-%-Marke kratzte, liegt sie nun bei 10,3 %. 70 % der Befragten wollen ihre Immobilienanlagen ausbauen. Das Hauptmotiv hierfür liegt im Erreichen der Renditeziele. Die sind im Vergleich zur vorherigen Umfrage leicht auf 4,51 % für direkte und 4,96 % für indirekte Immobilienanlagen gestiegen. Dabei sei Core+ das neue Core, sagt EY-Partner Dietmar Fischer. Bei den Nutzungen steht weiter Büro an erster Stelle, das Interesse an Wohnimmobilien bleibt trotz hoher Preise hoch. Gefragter als im Vorjahr sind Logistikimmobilien, während die Nachfrage nach Einzelhandel sinkt.

 

Höhere Förderobergrenze bei Sonder-AFA?

Die seit langem diskutierte steuerliche Förderung des Mietwohnungsneubaus könnte in der heutigen Sitzung des Bundesrats, der letzten vor der Sommerpause, beschlossen werden. Dabei will sich das Kanzleramt bei der Obergrenze der Baukosten auf die Länder zubewegen und sie kurzfristig von den bisher geplanten 3.000 Euro/m² auf 3.500 m² erhöhen. Stimmten die Länder dem Gesetz zu, werde die Bundesregierung die Erhöhung zu Protokoll geben, berichtet die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" (FAZ). Gelten soll die Erhöhung für Regionen mit angespannter Wohnungslage. Die Abstimmung zur sogenannten Sonder-AFA war eigentlich schon im letzten Jahr geplant, wurde dann aber kurzfristig von der Tagesordnung genommen. Sie ermöglicht Investoren bei Neubauvorhaben steuerliche Abschreibungen von 5 % auf die Herstellungskosten, zusätzlich zur schon geltenden linearen Sonderabschreibung über 2 %, befristet auf vier Jahre. Der Bauantrag muss bis 2021 gestellt werden.

 

 

Quelle: thomas dailly gmbh

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