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F+B-Wohnindex schwächt sich weiter abnewspaper

Der Wohnindex von F+B ist im 3. Quartal im Vergleich zum 2. Quartal nur noch um 0,9 % auf nun 138,2 Punkte gestiegen. Der seit Jahresanfang zu beobachtende Trend einer schwächer werdenden Wachstumsdynamik hat sich damit fortgesetzt. Im Vergleich zum Vorjahr steht ein Plus von 5,5 %. Gestiegen sind in Q3 nur noch die Kaufpreise, während insbesondere die Neuvertragsmieten stagnierten. Bei den Preisen setzten sich wieder die Eigentumswohnungen mit +1,5 % an die Spitze, vor den Ein- und Zweifamilienhäusern (+1,3 %). Bei den Bestandsmieten gab es noch einen marginalen Anstieg um 0,3 %. Damit egalisierten sich wachstumsstarke Ballungsräume mit hoher Preisdynamik und Regionen mit Einwohnerrückgängen, so F+B. Grundlage für wohnungspolitische Maßnahmen könne aber nur eine regionale differenzierte Betrachtung sein. In den Top-7 etwa gingen die Mieten und Kaufpreise weiter aufwärts, wenn auch ebenfalls deutlich langsamer als in der Vergangenheit.

 

Citylogistik: Nutzer wollen eher große, Entwickler eher kleine Flächen

Innerstädtische Verteilzentren sollen nach Ansicht von Investoren und Projektentwicklern optimalerweise nicht größer als 3.000 m² sein, nach Ansicht der Nutzer aber eine Fläche zwischen 5.000 und 10.000 m² aufweisen. Auf diese unterschiedlichen Sichtweisen deutet das Ergebnis einer Online-Umfrage von Colliers International unter 100 Marktakteuren hin. Hinsichtlich anderer Objektmerkmale wie Andienungsmöglichkeit und Hallenhöhe stellt sie ebenfalls deutliche Unstimmigkeiten fest. Die Akteure wurden überdies nach ihrer Meinung zur Realisierbarkeit innerstädtischer Logistikflächen gefragt: Die Hälfte konnte sich eine Umnutzung von leerstehenden Büro- und Einzelhandelsflächen als Lager vorstellen, wohingegen nur eine Minderheit von 10 % eine Ausweisung von Neubauflächen für Logistik in Innenstädten für wahrscheinlich hält. Der Mietpreis für langfristig vermietete innerstädtische Logistikflächen wurde mit 7 bis 10 Euro/m² beziffert.

 

Investmentmarkt: Mehr Cross-Border-Deals aus Europa - weniger aus Asien

Europäische Immobilieninvestoren bauten ihr Engagement in Deutschland in den ersten drei Quartalen deutlich aus, Anleger aus Amerika und besonders Asien machten sich dagegen rarer. Rund 16,7 Mrd. Euro investierten ausländische Käufer laut Colliers International von Januar bis September in deutsche Gewerbeimmobilien. Fast ein Viertel davon (24 %) kam aus der Region EMEA, ein Anstieg um 19 % im Vergleich zum Vorjahr. Die Strategie verschob sich dabei von Core massiv in den Core-Plus-Bereich, so Colliers. Aus der Region Amerika flossen 4 Mrd. Euro nach Deutschland, was 18 % bzw. 900 Mio. Euro weniger sind als im Vorjahr. Allein 3,6 Mrd. Euro davon stammen von US-Investoren. Der Anlageschwerpunkt lag hier auf Core-Immobilien. Die Investments aus Asien sanken sogar um 50 % auf nur noch 1,9 Mrd. Euro. Bis zum Jahresende dürfte der Marktanteil ausländischer Investoren von 40 % Ende September auf 50 % steigen, erwartet Colliers.

 

Empirica: Blase droht außerhalb der Schwarmstädte

Die Gefahr einer Immobilienblase geht zunehmend von den demografisch stagnierenden und schrumpfenden Regionen aus. Das jedenfalls meldet Empirica auf Basis seines aktuellen Blasenindex. In Schrumpfungsregionen könnten die Preise aktuell um 7 % einbrechen. Schuld daran seien die Investoren, "denn seit einiger Zeit treiben die gesunkenen Bruttorenditen in den attraktiven Schwarmstädten immer mehr Anleger ins Umland sowie in scheinbar noch unterbewertete Städte", schreibt das Institut und warnt, dass in wachstumsschwachen Regionen bei platzenden Preisblasen nicht nur Preisrückgänge, sondern eher als in Schwarmstädten auch (neue) Leerstände drohen. Unter den zwölf Großstädten sinkt dagegen die Blasengefahr gegenüber dem Vorquartal in Köln (weniger Neubau). Damit wird nur noch für acht Großstädte eine "eher hohe" Blasengefahr indiziert. In Essen und Köln ist die Gefahr "mäßig hoch", in Leipzig "gering", in Dortmund "sehr gering". Das Rückschlagpotenzial liegt in den Top-7-Städten bei 33 %, in den 14 B-Städten sind es 16 %.

 

Quelle: thomas dailly gmbh

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