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ZIA fürchtet Ausweitung der Mietpreisbremse auf Neubautennewspaper

Der Bundesrat hat die Bundesregierung gebeten zu prüfen, wie mit dem Gesetzentwurf zur steuerlichen Förderung des privaten Wohnungsbaus verhindert werden kann, dass Investoren die höchstmögliche Miete für ihre Wohnungen verlangen. Dies geht aus einer Stellungnahme des Bundesrats vom vergangenen Freitag hervor. Mit diesem Vorschlag solle "offensichtlich die Mietpreisbremse auch für Neubauten" eingeführt werden, kritisiert der Immobilienverband ZIA. Dabei habe bei der Einführung der Bremse Einigkeit geherrscht, dass der Neubau zum Erliegen komme, wenn die Mietbegrenzung auch hier gelte. Am Freitag war außerdem der Gesetzentwurf zur Verschärfung der Mietpreisbremse Thema. Zentrale Punkte sind u.a. eine neue Auskunftspflicht für Vermieter bei Ausnahmeregelungen von der Preisbremse und eine Absenkung der Modernisierungsumlage auf angespannten Märkten. Hier sprach sich der Bundesrat grundsätzlich für "mieterfreundliche Regelungen" und für eine bundesweite Senkung der Modernisierungsumlage aus.

 

Vermietungsmarkt für Einzelhandelsflächen leicht im Plus

Der Vermietungsmarkt für Einzelhandelsimmobilien zeigt sich nach Zahlen von JLL konstant und steigerte sich zum Ende des 3. Quartals mit 121.700 m² knapp gegenüber den beiden Vorgängerquartalen. In Summe stehen nach neun Monaten 360.000 m² bei rd. 800 Abschlüssen (+5 %). Dabei kämpfen sich die Big 10 wieder an die Dominanz früherer Tage heran, ihr Anteil am Gesamtflächenvolumen steigerte sich zu Ende September mit 161.300 m² auf 45 %. Damit haben die Big 10 das Vorjahresergebnis bereits jetzt um rund ein Drittel übertroffen. Während die Spitzenmiete in den 175 beobachteten Einzelhandelsstandorten außerhalb um 4 % zurückging, blieb sie in den zehn größten Metropolen stabil. Begehrtester Markt ist erneut München mit einer Quote von 2 % verfügbarer Fläche. Textilhändler sind noch immer die größten Nachfrager, aber ihr Anteil geht zurück. Wurden in dem Segment vor fünf Jahren durchschnittlich 45.000 m²/Quartal umgesetzt, liegt der aktuelle Wert nur noch bei 30.000 m². In die Lücke stoßen Gastronomie sowie die Gesundheit/Beauty-Branche.

 

Studie: Wohnkosten verschärfen Einkommensunterschiede

Die Preisentwicklung auf dem Wohnungsmarkt verschärft die Einkommensunterschiede in Deutschland. Nach einer Auswertung der Sozial- und Wirtschaftswissenschaftler Christian Dustmann (Centre for Research & Analysis of Migration, University College London), Bernd Fitzenberger und Markus Zimmermann (Humboldt-Universität Berlin) ist zwischen 1993 und 2013 für das untere Fünftel der Einkommensbezieher der Wohnkostenanteil am Nettoeinkommen von 27 auf 39 % gestiegen, während er für das obere Fünftel von 16 auf 14 % gefallen ist. Dementsprechend habe sich die Schere der verfügbaren Einkommen abzüglich Wohnkosten sehr viel weiter geöffnet als ohnehin schon. Eine Ursache sei, dass Haushalte am unteren Ende der Einkommensskala häufiger Mieter sind und die Mietpreise stärker zugenommen haben als die Kosten für Eigentumswohnungen.

 

Logistikimmobilien: Flächenmangel lässt Mieten steigen

Der eklatante Mangel an Logistikflächen bei steigender Nachfrage schlägt sich mittlerweile in höheren Mieten in den Top-5-Regionen nieder. Laut CBRE verteuerten sich die Spitzenmieten um durchschnittlich 3 % auf 5,77 Euro/m², wobei Berlin und München mit 4,80 Euro bzw. 7 Euro/m² das untere und obere Ende markieren. In den Top-5-Regionen, wo laut CBRE kaum noch Grundstücke und Bestandsflächen verfügbar sind, gingen die Umsätze im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 5,7 % auf knapp 1,5 Mio. m² zurück. Dagegen legten sie in den übrigen Märkten um 30,8 % auf 3,8 Mio. m² zu. Bundesweit stand ein Plus von 18 % zu Buche, was CBRE vor allem auf einen Anstieg der Vermietungen in Neubauten zurückführt. Einen besonders starken Umsatzrückgang ermittelte CBRE in Berlin (-36 %) und München (- 8%). Im Rhein-Main-Gebiet betrug das Minus gegenüber dem Rekordjahr 2017 laut NAI Apollo 6,3 %.

 

Deutsche-Hypo-Index stagniert trotz Expo Real

Der von der Deutschen Hypo ermittelte Stimmungsindex hat im Oktober geringfügig um 0,6 % auf 125 Punkte nachgelassen. Die diesjährige Expo Real habe das Immobilienklima somit nicht positiv beeinflusst, kommentiert die Bank. Bemerkenswert sei außerdem, dass das Investmentklima mit einem Plus von 0,1 % quasi stagniert, während das Ertragsklima 1,3 verliert. Starke Unterschiede gibt es auch bei den Assetklassen: Während das Handelsklima um 13,3 % auf 72,5 Punkte einbricht, hat sich das Logistikklima mit einem Zuwachs um 4,8 % auf 144,5 Punkte positiv entwickelt. Größte Zuversicht herrscht weiterhin im Wohnsegment, trotz eines Minus von 2,0 % auf 146 Zählerpunkte. Knapp dahinter rangiert das Büroklima (+3,0 % auf 145,7). Das Hotelklima verbessert sich leicht um 0,5 % auf 121,8 Punkte.

 

Deutsche Spitzenbüros verteuern sich nur noch moderat

Der Wertindex "Victor" für deutsche Top-Büroimmobilien stieg im 3. Quartal um 1,5 % auf 188,1 Punkte. Damit blieb die Wachstumsrate zum dritten Mal unter der 2-%-Marke, die im Vorjahr dreimal übertroffen wurde. Wachstumsimpulse kommen fast nur noch aus dem Vermietungsmarkt, während Renditeabsenkungen in den meisten Märkten ausblieben, erklärt JLL den schwächeren Anstieg. Eine Ausnahme ist wie im 2. Quartal Düsseldorf, wo der Rückgang der Spitzenrendite um 10 Basispunkte gekoppelt mit einem Mietpreisanstieg für ein Plus von 3,7 % sorgte. An zweiter Stelle folgten erneut Berliner Spitzenlagen mit +1,8 %, in Hamburg waren es +1,1 %. In Frankfurt (+0,9 %) und München (+0,5 %) gab es wenig Bewegung. Die Jahresperformance für alle fünf Märkte sank in Q3 leicht auf +8,4 % ab, nach 9,3 % auf die letzten zwölf Monate gesehen in Q2.

 

Besteller-Prinzip bei Immobilienkauf soll rasch kommen

Bundesjustizministerin Katarina Barley hat bekräftigt, das Bestellerprinzip beim Immobilienkauf "rasch" einzuführen. Das sagte sie im Interview mit der "Rheinischen Post". Ein genaues Datum nannte sie aber nicht. "Maklergebühren lassen die Kosten beim Wohnungs- oder Hauskauf explodieren", so die Ministerin. Sie stünden gerade in Gegenden mit angespanntem Wohnungsmarkt in keinem Verhältnis zur erbrachten Leistung. Der Grundsatz, dass derjenige bezahlt, der den Makler beauftragt, gilt bereits bei der Vermittlung von Mietobjekten.

 

Wohnungsbau: Empira sieht große Unterschiede zwischen den Top-7

Die Neubauaktivität auf den Wohnungsmärkten der deutschen Top-7-Standorte hat sich in den letzten zehn Jahren sehr unterschiedlich entwickelt. Laut einer Studie des Wohnungsinvestors Empira ist der Wohnungsbestand pro 100 neuer Einwohner in Berlin um lediglich 11 gewachsen, in Frankfurt um 46 und in München immerhin um 52. Somit hat die Neubauaktivität in fast allen der sieben Städte mit dem Bevölkerungswachstum nicht Schritt gehalten: Einzig in Hamburg blieb die Zahl der Wohnungen pro 100 Einwohner stabil. In Bezug auf die Wohnfläche kamen in Düsseldorf und Stuttgart 20 m² für jeden neuen Zwei-Personen-Haushalt hinzu, in Köln über 33 m². Die besten Bedingungen für Wohnungsneubau konstatiert Empira für Frankfurt, Stuttgart und München, während der Wohnungsmangel in Hamburg und Köln weniger markant sei.

 

Quelle: thomas dailly gmbh

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